Dezember 2025 Aluminiumpreis
Im Dezember 2025 kam es bei den Aluminiumpreisen sowohl auf dem internationalen als auch auf dem Inlandsmarkt zu erheblichen Schwankungen mit einer deutlichen Aufwärtstendenz zum Monatsende, was eher auf eine Verschiebung der Markterwartungen als auf eine einfache Preiserholung zurückzuführen ist.
Die Preise bewegten sich von einem Monatstief von 2.833,5 USD/mt zur Monatsmitte auf ein Monatsendhoch von 2.945 USD/mt, was einer Erholung von etwa +3.9 % innerhalb von zwei Wochen entspricht. Verglichen mit dem Niveau von Anfang-Dezember beendeten die Preise den Monat rund +3.0 % höher, was auf eine deutliche Aufwärtsanpassung der Marktbewertung hindeutet.
Die Inlandspreise fielen zur Monatsmitte auf ein Monatstief von 21.640 RMB/mt, bevor sie wieder auf 22.470 RMB/mt anstiegen, was einem Anstieg von etwa +3.8 % entspricht. Obwohl die Preise volatil blieben, deutet das Ausmaß der Erholung darauf hin, dass eine stärkere Preissetzungsmacht auf den Markt zurückkehrt.

Haupttreiber der Preisbewegung
Mehrere Faktoren trugen gemeinsam zur Neubewertung des Aluminiumpreises im Dezember bei:
Verbesserte Makrostimmung
Erwartungen hinsichtlich einer globalen Zinsstabilisierung und makroökonomischer Anpassungen zum Jahresende unterstützten die Risikobereitschaft und gaben den Basismetallen insgesamt Rückenwind.
Versorgung-Nebendisziplin
Das Aluminiumangebot blieb begrenzt, mit begrenzter kurzfristiger Kapazitätserweiterung und anhaltendem Kostendruck. Dies verringerte das Abwärtsrisiko und verstärkte die Preisreaktionen, sobald die Stimmung positiv wurde.
Inventar und saisonale Effekte
Gegen Jahresende wurde die Spotverfügbarkeit knapper, während nachgelagerte Verbraucher vor dem neuen Jahr gezielte Lagerbestände auffüllten, was die Preisdynamik Ende Dezember verstärkte.
Marktpsychologischer Wandel
Der entscheidende Durchbruch über wichtige technische Niveaus gegen Ende des Monats löste Folgekäufe aus, beschleunigte die Erholung und verstärkte kurzfristig bullische Erwartungen.
Auswirkungen für Benutzer von Aluminiumspulen und vor-lackiertem Aluminium
- Der Markt befindet sich nicht mehr in einer rein defensiven oder rückläufigen Phase.
- Preiskorrekturen werden kürzer und flacher, während Aufwärtsbewegungen entscheidender sind.
- Das Warten auf starke Preisrückgänge kann ein erhöhtes Risiko bergen, da der Abwärtsspielraum angesichts der aktuellen Fundamentaldaten begrenzt zu sein scheint.
- Kurzfristig dürfte die Kostenunsicherheit zunehmen, insbesondere wenn sich die makroökonomische Stimmung weiter verbessert oder die Lagerbestände knapp bleiben.
- Führen Sie eine stufenweise Einkaufsstrategie ein, die die Grundmengen sichert und gleichzeitig die Flexibilität für inkrementelle Einkäufe behält.
- Vermeiden Sie eine aggressive „Alles-{0}}auf--Einlagerung, vermeiden Sie aber auch übermäßige Verzögerungen, die Käufer steigenden Wiederbeschaffungskosten aussetzen könnten.
- Für vertragsbasierte oder exportorientierte Nutzer kann die Sicherung eines Teils der künftigen Nachfrage dazu beitragen, die Kostenvolatilität zu glätten.

Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass die Aluminiumpreise volatil, aber stabil bleiben, wobei die kurzfristigen Bewegungen zunehmend von der Stimmung, der Bestandsdynamik und makroökonomischen Signalen und nicht nur von reinen Kostenfaktoren bestimmt werden. Für nachgeschaltete Anwender sollte sich der Schwerpunkt von der zeitlichen Planung absoluter Preistiefs auf die Steuerung des Preisrisikos und des Beschaffungsrhythmus in einem sich verändernden Marktumfeld verlagern.


